Batterie-Energiespeichersysteme

Mehr Flexibilität und Versorgungssicherheit für das Stromnetz

Der Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland ermöglicht die schrittweise Ablösung fossiler Brennstoffe und trägt zu einer sauberen, stabilen und kosteneffizienten Stromversorgung bei.

Um das Stromnetz zu stabilisieren, flexibler zu gestalten und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, sind moderne Speichersysteme erforderlich. Batterie-Energiespeichersysteme (BESS) spielen dabei eine entscheidende Rolle: Sie speichern überschüssige Energie aus erneuerbaren Quellen wie Wind- und Solarenergie, die aufgrund von Wetterbedingungen nicht konstant verfügbar sind.

Der Einsatz von Batteriespeichersystemen (BESS) trägt zur Stabilisierung von Stromnetzen bei und ermöglicht die flexible Nutzung erneuerbarer Energien rund um die Uhr. Diese Systeme fördern den Ausbau grüner Energie und unterstützen den Übergang zu einem vollständig regenerativen Energiesystem. Im Vergleich zu anderen Speichertechnologien ist die Batterietechnik technisch ausgereift und verringert den Bedarf an zusätzlichen Stromnetzinfrastrukturen. Anders als Photovoltaikanlagen können Batteriespeichersysteme bereits auf relativ kleinen Flächen installiert werden, wobei Flächen in unmittelbarer Nähe zu Umspannwerken besonders gut geeignet sind.

BESS sorgen für einen Ausgleich dieser natürlichen Schwankungen, indem sie Energie speichern, wenn die Nachfrage gering ist, und diese wieder ins Netz einspeisen, wenn der Bedarf steigt.

Aufgrund ihrer wachsenden Bedeutung entwickeln sich Batteriespeicher zunehmend zu einer vierten Säule des Energiesystems – neben der Energieerzeugung, dem Verbrauch und dem Transport.

Stabilisierung von Stromnetzen

Was ist ein BESS?

BESS sind elektrochemische Speichersysteme, die Energie aus dem Stromnetz oder direkt von Erzeugungsanlagen (z. B. Photovoltaik- und Windkraftanlagen) aufnehmen und bei Bedarf wieder ins Netz einspeisen. Damit tragen sie maßgeblich zur Netzstabilität und Flexibilität einer modernen Energieinfrastruktur bei.

Welche Anforderungen gibt es für einen BESS-Standort?

Zu den Standortvoraussetzungen zählen unter anderem die Nähe zu einem Umspannwerk, eine ausreichend verfügbare Fläche sowie die Einhaltung von Ausschlusskriterien, wie beispielsweise Mindestabstände zu Naturschutzgebieten.

Wie lange ist ein BESS in Betrieb und was passiert danach?

Ein BESS ist auf eine Betriebsdauer von mindestens 20 Jahren ausgelegt, kann aber bei Bedarf verlängert werden. Nach dem Ende der Nutzungszeit wird das gesamte System rückstandslos demontiert und die Materialien fachgerecht recycelt.

Vorteile von Batterie-Energiespeichersystemen

für Gemeinden
  • Verbesserte Netzstabilität und erhöhte Versorgungssicherheit
  • Förderung erneuerbarer Energien und Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen

  • Zusätzliche enorme Gewerbesteuereinnahmen durch den Bau und Betrieb der Anlage

  • Langfristige Mieteinnahmen für Flächeneigentümer – erheblich höher als bei landwirtschaftlicher Nutzung

  • Schaffung von Arbeitsplätzen während Bau, Wartung und Betrieb